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Hannover, 22.10.2020

Stellungnahme des NBV-Präsidiums zum Spielbetrieb

Liebe Vereins- und Mannschaftsverantwortliche, liebe Basketballer*innen, 

 

an den NBV-Vorstand ist in den letzten Tagen vermehrt die Frage herangetragen worden, wie der Verband mit der Frage zu Spielen mit Mannschaften aus Covid19-Risikogebieten umgeht. In einer Sondersitzung am vergangenen Dienstagabend hat das Präsidium neben der Durchführung des Verbandstages auch ausgiebig über die Situation im Spielbetrieb beraten. 

 

Wie für den Vorstandsteht der Schutz der Gesundheit auch für das Präsidium an oberster Stelle. Dahinter müssen die Vorschriften der Spielordnung zurückstehen. Trotzdem halten wir es für genauso wichtig und richtig den Spielbetrieb unter Beachtung der Hygieneregeln zu ermöglichen, wo es die Situation zulässt. In der Diskussion kam heraus, dass die derzeitige Lage im Spielbetrieb sehr unterschiedlich ist und eine landesweite Unterbrechung oder Absage der Saison ein falsches Zeichen wäre. Wir möchten unseren Basketballvereinen die Möglichkeit lassen, dort Angebote für ihre Mitglieder zu schaffen, wo es möglich ist und die regionalen Vorgaben dies erlauben. Der Wettkampfbetrieb ist für viele ein wichtiger Grund zum Basketball spielen.  

 

In der Diskussion kam heraus, dass in den Regionen bereits sehr flexibel auf die Situation reagiert wird. Diesen Entschluss setzen wir nun auch landesweit um, da wir die Gründe von Mannschaften nachvollziehen können, die für sich die Entscheidung treffen, Spiele nicht wahrnehmen zu wollen. Dabei ist es unabhängig davon, ob eine Mannschaft aus einem Risikogebiet kommt, oder dorthin reisen muss. Die Gesundheit soll im Vordergrund stehen. 

 

Der Ressortleiter Spielbetrieb hat deshalb die Spielleiter davon in Kenntnis gesetzt, dass in solchen Fällen eine kostenfreie Spielverlegung vorzunehmen ist. Ein Einverständnis des Spielpartners ist in solchen Fällen nicht erforderlich, die Information der Spielpartner sollte aber vorab mit erfolgen. Diese Verlegungswünsche sind immer über den Spielleiter abzuwickeln. Vereine und Mannschaften können keine Spiele absagen. 

 

Schiedsrichter, die unter diesen Bedingungen ihren Spielauftrag zurückgeben wollen, wenden sich bitte an den zuständigen Schiedsrichteransetzer. Ihrem Wusch auf Umbesetzung wird entsprochen werden. 

 

Da sich die Risikolage täglich ändert, kann es im Einzelfall auch dazu kommen, dass eine Spielverlegung außerhalb der in der Spielordnung genannten Fristen beantragt werden muss. Bitte informiert eure Spielpartner aber möglichst rechtzeitigDiese verlegten Spiele werden nicht gegen einen Verein gewertet. Sollten sie bis zum letztmöglichen Spieltag nicht ausgetragen werden, entfallen sie. Wir werden in den nächsten Tagen eine Änderung der Ausschreibung veröffentlichen, in der wir das letztmögliche Spieldatum in den einzelnen Ligen festlegen, da zu diesen Terminen auch Meldetermine eingehalten werden müssen und Entscheidungen zu treffen sind, wer an weiterführenden Wettbewerben teilnehmen kann. Wir werden auch eine Regelung treffen, wie die Reihenfolge der Platzierungen bestimmt wird, wenn Mannschaften am Saisonende eine unterschiedliche Anzahl von Spielen aufweisen. 

 

Wir werden die Entwicklung der Fallzahlen und auch die weiteren behördlichen Verordnungen und Vorgaben genau verfolgen, ob dies Einfluss auf unsere Festlegungen haben muss. 

Bitte haltet Euch alle verantwortungsbewusst an die Hygieneregeln und tragt mit dazu bei, dass die Entwicklung der Fallzahlen wieder rückläufig sein kann. 

 

Das Präsidium des NBV 


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