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Vechta, 16.6.2018

NBV und Bundesligaclubs planen engere Zusammenarbeit

Am vergangenen Samstag trafen sich Vertreter der niedersächsischen Bundesligaclubs mit dem NBV-Präsidium. Mayk Taherian hatte dazu eingeladen, um im Rahmen des jährlichen Landesjugendtreffens in Vechta einen Schulterschluss zwischen beiden Parteien anzustoßen. Der Einladung gefolgt waren Frank Meinertshagen (Geschäftsführer BG Göttingen), Sebastian Schmidt (Geschäftsführer Basketball Löwen Braunschweig), Werner Themann (2. Vorsitzender RASTA Vechta) und Gerd Meinecke (Artland Dragons).

Seit längerem gibt es im NBV den Wunsch nach einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen Verband und Bundesligisten. Ein Wunsch, der im Rahmen von NBV2020 immer wieder geäußert und gefordert wurde. Die Ziele für diesen Auftakt waren das Ausloten von Gemeinsamkeiten und möglichen Synergieeffekten, sowie ein regelmäßiger und vertraulicherer Austausch.


Nach der Begrüßung und einleitenden Worten durch NBV-Präsident Mayk Taherian berichteten die Profivereine über ihre Projekte an Schulen, für die Jugend und im Breitensport. Zudem formulierten sie ihre Bedürfnisse und Ansprüche an den Verband. Ein wichtiger Baustein ist ein regelmäßiges Aus- und Weiterbildungsangebot für die Qualifizierung von Trainern und Schiedsrichtern.


Wichtig ist den Clubs zudem eine gesunde und nachhaltige strukturelle Entwicklung der niedersächsischen Basketballlandschaft. Zu viele „weiße Flecken“ sind auf der Landkarte, die unbedingt mit Basketball versorgt werden müssen. Auch hier gibt es Modellprojekte der Bundesligisten, die ihre Strahlkraft als Zugpferd für die Sportart Basketball einsetzen. Wiederspiegeln tut sich dieser Effekt bereits vereinzelt in Vereinsneugründung, bzw. Neuanmeldungen im NBV. Eine starke Struktur bildet die Basis für vieles: Spieler in Breite und Spitze, Trainer- und Schiedsrichternachwuchs sowie ein gesteigertes Interesse an Basketball überhaupt.


Nachdem der NBV seine Angebote und Projekte noch einmal ergänzend vorgestellt hatte, entstand eine Diskussion mit vielen Ideen und Ansätzen, die Stärken von Verband und Proficlubs für eine gemeinsame Ausrichtung zu nutzen. Wichtig für alle Beteiligten ist dabei die Bündelung von Erfahrungen und Ressourcen und die Vermeidung von doppelter Arbeit.

 

Für Ende August ist ein weiteres Treffen vorgesehen, um die engere Zusammenarbeit zu konkretisieren und um erste gemeinsame Zielesetzungen zu definieren.


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